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EBB-Konzept
schützt Neukirchen b. Hl. Blut vor dem 100-jährigen Hochwasser. Marktgemeinde
zog Konsequenzen aus der Hochwasser-Katastrophe von 1991.
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| Die idyllisch fließenden Bäche in Neukirchen b.Hl.Blut (Mitte,unten) wurden beim Hochwasser 1991 zu reißenden Flüssen (Foto li. und re.), die Millionenschäden verursachten. |
Das Jahrhunderthochwasser von 1991 brachte die Marktgemeinde Neukirchen b. Hl. Blut deutschlandweit in die Schlagzeilen: Sintflutartige Regenfälle verwandelten den Freibach, den Atzelbach und den Kinibach, die den Ort normalerweise idyllisch durchfließen, innerhalb weniger Stunden zu reißenden Flüssen. Große Teile der Gemeinde standen bis zu 2,50 Meter hoch unter Wasser, Wohnhäuser im Zentrum wurden bis zum Obergeschoss überflutet, Autos und Landmaschinen davongeschwemmt. Zwei Menschenleben und 24 Verletzte waren zu beklagen. Der Sachschaden summierte sich auf über 20 Millionen Mark. Nach der Hochwasserkatastrophe beauftragte die Gemeinde die EBB, ein umfassendes Schutzkonzept gegen künftige Überflutungen zu entwickeln. Die Umsetzung der in der Studie erarbeiteten Hochwasser-Sicherungsmaßnahmen beginnt jetzt mit der Errichtung erster Schutzbauten im Bereich des Kinibachs.
Der Auslöser
Eine Hochwasserkatastrophe wie 1991 gab es in Neukirchen b. Hl. Blut seit Menschengedenken
nicht. Überflutungen von ganzen Straßenzügen und auch Kellern durch die über
die Ufer tretenden Bäche und zufließenden Gewässer aber waren und sind nach
den Erfahrungen der Vergangenheit alle zwei bis drei Jahre zu erwarten.
Die Gegenmaßnahmen
Das von der EBB entwickelte Hochwasserschutz-Konzept sieht unter anderem größere
Querschnitte für die kanalisierten Wasserläufe vor. Weitere Maßnahmen sind die
Umleitung der Bäche weg von den Bebauungsbereichen sowie der Bau von Rückhaltungen
für die in der Regel durch starke Regenfälle verursachten Abfluß-Spitzen. Vorgeschlagen
wurde von den EBB-Ingenieuren außerdem das Konzept eines Schutz-Stausees, der
bei extremen Regenfällen die Hochwasserspitzen auffängt und dessen Talgrund
ansonsten uneingeschränkt als landwirtschaftliche Fläche genutzt werden kann.
Über die Kammkrone des Damms soll die geplante neue Staatsstraßentrasse führen.
| Die
Umsetzung Die Gesamtkosten der Schutzmaßnahmen sind mit rund fünf Millionen Mark veranschlagt, ein Viertel dessen, was das 91er Hochwasser an Schäden verursachte. Mit den ersten konkreten Baumaßnahmen, der Verbesserung des Hochwasserschutzes am Kinibach im Bereich der Schule, wird in den nächsten Wochen begonnen. Das gesamte Maßnahmenkonzept soll Neukirchen b. Hl. Blut in Zukunft vor einem 100-jährigen Hochwasser schützen. |
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| Hochwasserschutz |
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Das EBB-Leistungsangebot -
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